Berufswegeplanung / Ausbildungsreife

Die Berufswegeplanung und damit die Hinführung zu einer zukünftigen Ausbildungsreife, ist für unsere schulische Arbeit ein wichtiger Bestandteil. Die Mittelhofschule hat ein systematisches Konzept entwickelt, dass die Jugendlichen dazu befähigt, eigenverantwortlich und aktiv, eine fundierte Berufswahl treffen zu können. Dieses Konzept zieht sich durchgängig durch alle Klassenstufen der Werkrealschule. Im Folgenden werden einige wichtige Bausteine dieses Konzepts kurz vorgestellt.

• Berufswegeportfolio

Hierbei handelt es sich um einen Sammelordner, der die Schülerinnen und Schüler durch ihre Schulzeit begleitet und den Weg zur Berufsfindung dokumentiert. Lehrkräfte und schulische Kooperationspartner (z.B.“Projekt-Zukunft“ – Kolpingbildungswerk) können aus diesem Portfolio entnehmen, welche Stationen der Jugendliche in seiner Berufsorientierung durchlaufen hat.

Über den folgenden Link erhalten Sie einen Überblick über den Inhalt des Portfolios: Dieser Inhalt folgt in Kürze!

• Teilnahme am Girls´- and Boys´-Day

Seit 11 Jahren haben sich am Girls’Day insgesamt über 1 Mio. Mädchen bei mehr als 60.000 Veranstaltungen, die v. a. von Unternehmen und Betrieben angeboten wurden, über Berufe informiert, in denen Frauen unterrepräsentiert sind. Ziel des Girls’Day ist es, insbesondere Mädchen für technische undnaturwissenschaftliche Berufe zu begeistern.

Am ersten bundesweiten "Boys’Day – Jungen-Zukunftstag" lernen Jungen in Schnupperpraktika Dienstleistungsberufe z. B. in den Bereichen Erziehung, Soziales, Gesundheit und Pflege kennen. Sie besuchen Vorlesungen an Hochschulen in Studienfächern, die bisher einen geringen Männeranteil aufweisen, und können an Workshopangeboten, z. B. zu sozialen Kompetenzen und zur Lebensplanung, teilnehmen.

• Betriebserkundungen

Vom landwirtschaftlichen Ökobetrieb bis zum Weltkonzern. Dank unserer Bildungspartner und der freundlichen Unterstützung benachbarter Betriebe, ist es unseren Schülern möglich, die verschiedensten Ausbildungsstätten zu erkunden. Diese bieten in der Regel auch die Möglichkeit ein Schnupperpraktikum zu absolvieren oder vielleicht sogar eine Ausbildungsstelle zu erhalten.

• Das M+E Mobil

Eine Unterstützung der Metall- und Elektro-Industrie zur Information und Vorbereitung auf Berufe in diesen Branchen. Gerade auch Mädchen werden hierdurch gefördert.

(Link auf Schulleben – Berufsorientierung)

• Kompetenzanalyse Profil-AC in Klasse 7

Die Kompetenzanalyse Profil AC verfolgt nachfolgende Ziele: • Erfassung der überfachlichen Kompetenzen einer Schülerin / eines Schülers • Wahrnehmung der Stärken einer Schülerin / eines Schülers • Erkennen von Ansatzpunkten zur Erstellung individueller Förderangebote • Einbeziehung der Schülerinnen und Schüler sowie der Eltern als wichtige Partner im Lernprozess zur Ausbildungsreife Die Aufgaben der Kompetenzanalyse Profil AC an Schulen berücksichtigen Kompetenzbereiche, die für die berufliche Handlungskompetenz und für die damit verbundene berufliche Integration relevant sind.

• Teilnahme an Praxis-Parcours

• Berufsorientierungspraktika

Die Mittelhofschule bietet den Schülerinnen und Schülern der achten Klassen die Möglichkeit, im zweiten Halbjahr des Schuljahrs, in drei Wochen intensiven Einblick in verschiedene Berufsbilder zu gewinnen. Die Schüler suchen sich eigenständig im Vorfeld drei Ausbildungsbetriebe aus, in denen sie jeweils eine Woche am regulären Arbeitsgeschehen teilnehmen.

• Teilnahme an Berufsfindungstagen

Intensive Zusammenarbeit mit der IKK, der Agentur für Arbeit, dem Kreisberufsschulzentrum und dem Ausbildungszentrum-Bau / Aalen.

• KOOP 8

Im Zeitraum des zweiten Schulhalbjahres der Klasse 8, besuchen unsere Schülerinnen und Schüler jeden Donnerstagnachmittag das Kreisberufschulzentrum und durchlaufen verschiedene schulische Ausbildungszweige des hauswirtschaftlich-technischen Bereichs.

• Intensive Zusammenarbeit mit der AfA (Agentur für Arbeit)

Besuch des BIZ (Berufsinformationszentrum); Gemeinsamer Elternabend, um berufliche Werdegänge vorzustellen; Besuche der Schüler im Unterricht; Berufsberatungsgespräche mit Schülern und deren Eltern im Einzelgespräch.

• Kooperation mit dem Kolpingbildungswerk – Projekt-Zukunft!

Sozialarbeiter, Sozialpädagogen oder versierte Profis aus dem Handwerk! Das Kolpingbildungswerk unterhält, in Kooperation mit dem staatlichen Schulamt, Partnerschaften zu den Schulen des Schulamtsbezirks. Auch die MHS profitiert von der intensiven Zusammenarbeit. Bewerbungen und Lebensläufe werden erstellt, sie geben Hilfe bei der Auswahl der Praktika und unterstützen die Schülerinnen und Schüler bei der Wahl der Ausbildungsstelle.

• Ausbildungsbotschafter im Unterricht

Ein sehr erfolgreiches Modell der IHK, die ihre Ausbildungsbotschafter, -in der Regel selbst noch Jugendliche oder junge Erwachsene, die sich gerade in einer Ausbildung befinden, in den Unterricht senden und unsere Schüler über die Anforderungen und Möglichkeiten ihres Ausbildungsberufes informieren.

• Teilnahme am Sinus 9-Modell

Ein intensiver Kurs zum Thema „Trigonometrie“. An insgesamt sechs Nachmittagen werden interessierte Schüler, die bereits die Zusage zu einer Ausbildungsstelle im gewerblich-technischen Bereich haben, von einem Vertreter der Industrie und einem Mathematiklehrer in diesem ausbildungsrelevanten Schwerpunkt der Mathematik intensiv gefördert.

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