Ausstellung in der Stadtbibliothek

Die verantwortliche Lehrerin Tanja Salenbauch sagt über die Ausstellung: Kurz vor den Sommerferien wurden an meiner alten Schule etliche Schulbücher "entsorgt" und ich hätte es sehr schade gefunden, wenn die Bücher im Altpapier gelandet wären. Daraus entstand die Idee, die Bücher im Kunstunterricht sinnvoll zu recyceln und ihnen neues Leben einzuhauchen. Ziel war, mit einfachsten Mitteln, die ursprüngliche Form der Bücher zu verändern, zu verfremden, den Blick weg vom Inhalt auf die Gestaltung zu lenken. An einem "Vorführexemplar" wurden zunächst verschiedene Faltideen und Möglichkeiten ausprobiert und getestet. Anschließend überlegten sich die Schüler und Schülerinnen einfache Faltmuster , die sich konsequent, Seite für Seite oder in Kombination durch die Schulbücher ziehen sollten. Es durften keine Hilfsmittel wie Schere oder Klebstoff zur Hilfe genommen werden, einzigstes erlaubtes Werkzeug waren die Hände. Anfangs gehemmt, da der Respekt vor den Schulbüchern doch größer ist als man denkt, machten sich alle - wirklich alle!- hochmotiviert an die Faltarbeit. Die Mathebücher waren am begehrtesten! :-) Das Zweckentfremden stellte einen sehr großen Anreiz dar. Nach Fertigstellen der Buchobjekte waren alle sehr stolz auf ihr Buch und das Staunen über die vielfältigen Ergebnisse war groß.

Ausstellung in der Stadtbibliothek
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